
Möchten Sie mehr Leistung ohne dass dabei mehr Platz benötigt wird? Es geht nicht darum, eine größere Presse zu verwenden – vielmehr geht es darum, mehr UV-Energie in den gleichen Raum zu packen. Wir haben eine modulare, hochleistungsstarke UV-Lampe entwickelt, die eine Intensität bietet, die es ermöglicht, die Trocknungszeit bei der Schriftzugdrucktechnik um 30 % zu verkürzen – ohne dass die Anlage vergrößert werden muss.
Was wirklich wichtig ist: Das Modul wird um eine Hochdruck-Quecksilberdampflampe herum angeordnet. Diese Lampe erzeugt eine starke Strahlung bei einer Wellenlänge von 365 nm. Dadurch werden die Photoinitiatoren in dicken Tintenschichten richtig aktiviert – und nicht nur die Oberfläche der Tinte trocknet. Ein eliptischer Reflektor mit Dichroikbeschichtung bündelt die Energie und sorgt dafür, dass eine maximale Strahlungsintensität von über 1.800 mW/cm² direkt auf das Substrat trifft.
Eine einzige Durchgangsbehandlung reicht bereits aus, um Pigmenttinten sowie Tinten mit hoher Dichte vollständig zu trocknen. Das System arbeitet ohne Ozon – zudem verhindert die geometrie des Reflektors, dass die Wärmebelastung zu hoch wird. Man kann mit einer stabilen Leistung von 2.000–3.000 Stunden rechnen, bevor die Leistung auf 80 % des ursprünglichen Niveaus sinkt. Dabei bleibt das Spektrum konstant.
Warum das in der Praxis nützlich ist: Diese Erweiterung passt in standardmäßige Trocknungsstationen. Man behält die gleiche Gehäusekonstruktion, die gleiche Höhe des Transportbands sowie die gleichen Sicherheitsmechanismen bei. Was sich ändert, ist die Zeit, die die Tinte zum Trocknen benötigt. Die höhere Strahlungsintensität bedeutet eine kürzere Trocknungszeit – dadurch kann das Band schneller laufen, während die Tinte dennoch vollständig trocknet. Das bedeutet mehr Drucke pro Stunde – ohne dass zusätzlicher Platz benötigt wird. Ja, der Stromverbrauch steigt – aber nicht proportional. Da die Trocknungszeit verkürzt wird, sinkt der Stromverbrauch pro Teil tatsächlich. Dadurch gibt es weniger fehlerhafte Drucke sowie weniger Probleme bei wiederholten Durchgängen.
Die Details, die dafür sorgen, dass alles funktioniert: Die Installation ist einfach – doch die Wärmeableitung ist unerlässlich. Die Lampe benötigt einen guten Luftstrom sowie eine stabile Befestigung. Schon eine Verschiebung von 1–2 mm kann dazu führen, dass die Strahlungsintensität um 10–15 % abnimmt. Stellen Sie sicher, dass Ihre Stromversorgung und der Zündmechanismus zur Spannung sowie zur Bogenlänge der Lampe passen. Wenn Ihre Tintenchemie für eine Wellenlänge von 385 nm oder 405 nm geeignet ist, teilen Sie uns das bitte im Voraus mit – dann können wir das Spektrum anpassen. Planen Sie außerdem regelmäßige Austausche der Lampen als Teil der Präventivwartung ein – die Leistung nimmt zwar allmählich ab, doch das lässt sich messen.