
In den industriellen Druck- und Finish-Linien zeigt sich eine mikrobielle Kontamination meist nicht direkt – sie führt einfach dazu, dass die Betriebszeit und die Gewinne reduziert werden. Für Händler und Markenbesitzer reicht es nicht aus, nur über die UV-Leistung zu sprechen. Es ist notwendig, eine zuverlässige Sterilisierungsmethode zu nutzen, die in den eigentlichen Produktionsablauf integriert werden kann – ohne zusätzliche Schritte oder Ausreden.
Was die Leistung der UV-Sterilisierung wirklich bestimmt, sind die spektralen Eigenschaften des Lichts sowie die abgegebene Dosis. Marketingversprechen allein reichen nicht aus, um Mikroben unschädlich zu machen – Physik tut das.
Wir haben unsere bewegungsgesteuerten UV-Sterilisierungsmodule so konzipiert, dass sie bei einer Wellenlänge von 254 nm wirken. Zudem stellen wir sicher, dass die abgegebene Strahlung konstant bleibt, damit die Mikrobenunschädlichstellung auf allen betroffenen Flächen gleichmäßig erfolgt. Der Bewegungssensor aktiviert die Sterilisierungszone nur dann, wenn diese frei ist – dadurch werden die Bediener geschützt und gleichzeitig bleibt die Dosis konstant, was den Anforderungen nach ISO entspricht.
Außerdem weisen wir auf die praktischen Aspekte hin, die bei der Planung berücksichtigt werden müssen: Abstand zwischen Lampe und Oberfläche, Strahlprofil sowie Dauer der Bestrahlung. Nur so lässt sich eine vorhersehbare Reduzierung der Mikrobenmenge erreichen.
Der OEM-Ansatz ermöglicht es Ihnen, das System so zu gestalten, dass es zu den Geräten Ihrer Kunden passt – Druckpressen, Klebebinder, Beschichtungslinien usw. Dabei bleiben die Grundprinzipien der Trocknung und Desinfektion unberührt.
Die Bewegungserkennung sorgt nicht nur für Sicherheit, sondern reduziert auch unnötiges Ein- und Ausschalten der Lampe. Dadurch wird die Lebensdauer der Lampe verlängert und die spektralen Eigenschaften bleiben im Laufe der Zeit konstant. Das bedeutet weniger Störungen und weniger Wartungsarbeiten – sowie ein Produkt, das den höchsten Anforderungen standhält.
Hier sind die Probleme, die auftreten können, wenn man nichts plant: Die UV-Intensität nimmt mit dem Quadrat des Abstands ab, und der Zustand des Reflektors beeinflusst direkt die Gleichmäßigkeit der Dosis. Die Einheit sollte so montiert werden, dass die aktive Zone immer gleich bleibt. Zudem muss die elektrische Kompatibilität mit dem Schrank sowie den PLC-Steuerungen überprüft werden.
Wenn Sie sich in einem ozonempfindlichen Bereich befinden, sollten Sie quartsfreies Material verwenden und die Belüftungsrate überprüfen. Auch die Positionierung der Bewegungssensoren ist wichtig, damit es keine falschen Auslösungen durch bewegte Maschinen gibt. Andernfalls startet das System mit dem Rhythmus der Maschinen – anstatt im Einklang mit dem tatsächlichen Arbeitsablauf zu arbeiten.