
Bei einer exportorientierten, vollautomatischen Druckmaschine, die 24/7 in Betrieb ist, spielt die Stillstandsdauer keine Rolle – es geht vielmehr um verlorene Blätter und versäumte Liefertermine. In einer solchen Umgebung darf das Aushärtemodul auf keinen Fall ein Problem darstellen. Wir entwickeln unsere CE-zertifizierten Hochleistungs-UV-Emittenten als kompatible Komponenten, die direkt in die Maschine eingebaut werden können. Schließlich haben Hochgeschwindigkeits-Offset-, Flexo- und Siebdruckmaschinen keine Zeit für Experimente. Die Emittente müssen schnell geliefert, installiert und in Betrieb genommen werden können.
Was technisch wichtig ist:
Wir verwenden Hochdruck-Mercurydampflampen mit einem stabilen Spektralausgang bei 365 nm. DieserPhotonenfluss sorgt zuverlässig dafür, dass die Photoinitiatoren in UV-Tinten und -Beschichtungen aktiviert werden. Ein präzise beschichtetes Reflektor hält die maximale Strahlungsintensität über die gesamte Breite der Unterlage konstant – dadurch bleibt die Energiedichte (mJ/cm²) von Auftrag zu Auftrag gleich. Die Stabilisierung des Systems bis zum vollen Ausgangspegel erfolgt schnell – das ist wichtig, wenn man direkt nach einem Stop sofort wieder in Betrieb geht. Zudem ist das System ozonfrei, sodass die Aushärtungszone sauber bleibt und der Luftstrom in der Druckmaschine ungestört weiterfließen kann.
Warum diese Emittente geeignet sind:
Exportmaschinen benötigen Komponenten, die die Validierungsprozesse vereinfachen. Unsere Emittente werden als validiertes Subsystem geliefert – sie entsprechen den CE-Vorgaben, sind mit gängigen Schnittstellen kompatibel und haben eine Größe, die eine schnelle Installation ermöglicht. In der Praxis führt dies zu einer effektiven Aushärtung ohne Hotspots oder unvollständige Aushärtung. Zudem halten die Lampen auch langen Einsatzzeiten stand.
Wir haben bereits Geräte gesehen, die mehr als 5.000 Stunden lang ohne einen Rückgang des Ausgangspegels von weniger als 5 Prozent funktionierten. Das bedeutet weniger Lampenaustausche, weniger Ersatzteile und weniger Stillstandszeiten. Der Energieverbrauch wird kontrolliert, ohne dass die maximale Strahlungsintensität beeinträchtigt wird – dadurch bleiben die Betriebskosten vorhersehbar.
Detaillien, die man nicht übersehen darf:
Hochleistungs-UV-Emittenten benötigen eine saubere Stromversorgung sowie eine gut gesteuerte Temperaturregulierung. Die Lampe muss zur Geometrie des Reflektors sowie zum Luftstrom zur Kühlung der Lampe passen – sonst verkürzt sich die Lebensdauer der Lampe und die Aushärtung wird ungleichmäßig. Bei der Integration müssen Typ des Anschlusses, Länge der Lampe sowie die Anschlussspannung überprüft werden. Das Quarzkörper und der Reflektor sollten wie präzise optische Komponenten behandelt werden. Sie sollten nur mit für UV-Optik vorgesehenen Lösungsmitteln gereinigt werden – Öle und Rückstände können die Leistung der Lampe beeinträchtigen.